Beistand
Guten Morgen Erika. Dr. Weber bestätigt Donnerstag 10 Uhr, und die Krankenkasse will bis Freitag eine Bescheinigung. Soll ich dich Donnerstag daran erinnern?
Beistand an Erika, Dienstag um 8:02 Uhr

Ein geduldiger Helfer für deine Mutter oder deinen Vater. Du richtest ihn in zehn Minuten ein.

Beistand erklärt Briefe, erkennt Betrug, erinnert an Termine und fragt jeden Morgen nach. Du bekommst eine kurze Nachricht, wenn etwas wichtig ist. Geld, Passwörter und Fremde fasst er nie an.

30 Tage kostenlos, danach 29 € im Monat, monatlich kündbar.

Für deine Eltern ist es ein Gespräch.

Deine Mutter schreibt, wie sie einem Menschen schreibt. Beistand antwortet ruhig, kurz und in ganzen Sätzen. Sechs Dinge, die er kann, so wie sie bei Erika klingen:

Erika
Wo finde ich die Einstellungen?
Beistand
Das Zahnrad unten rechts sind die Einstellungen. Tippe einmal darauf, dann zeige ich dir den nächsten Schritt.
Erika
Die Sparkasse schreibt, mein Konto wird gesperrt. Was soll ich tun?
Beistand
Das ist keine Nachricht von deiner Bank. Antworte nicht darauf und öffne nichts. Ich sage Thomas Bescheid.
Erika
Hier ist ein Brief von den Stadtwerken. Muss ich etwas bezahlen?
Beistand
Die Stadtwerke wollen bis zum 14. März deinen Zählerstand. Bezahlen musst du nichts. Soll ich dich am 10. erinnern?
Erika
Dienstag Friseur, zwei Uhr.
Beistand
Gut, Dienstag um 14 Uhr Friseur. Ich melde mich am Dienstagmorgen noch einmal.
Erika
Ist etwas Neues im Postfach?
Beistand
Zwei neue Mails. Die Apotheke schreibt, dein Rezept liegt bereit. Die andere ist Werbung.
Erika
Ja, alles gut. Es regnet.
Beistand
Dann bleib drinnen, es soll bis zum Nachmittag so bleiben. Ich melde mich morgen wieder.

Was Beistand nie tut

Das steht nicht nur in einer Anleitung für das Modell. Es steht im Code, bevor irgendetwas passiert. Beistand wird

  • nie Geld bewegen, auch nicht auf Bitte
  • nie nach PIN, TAN oder Passwörtern fragen
  • nie Links öffnen oder Anhänge herunterladen
  • nie Verträge abschließen oder kündigen
  • nie Fremde kontaktieren, nur Menschen aus eurer Liste
  • nie medizinische oder rechtliche Entscheidungen treffen

„Ich frage nie nach Geld, PIN oder Passwort.“ Das sagt Beistand deiner Mutter am ersten Tag.

Vier Augen für alles, was nach außen geht

Beistand schlägt vor, entscheidet aber nicht. Alles, was das Gespräch verlässt, braucht zwei Menschen: deine Mutter bestätigt, du gibst frei. Jede Handlung steht danach als ein Satz im Protokoll, das ihr beide seht.

Vier Stufen, du wählst eine

  1. 0ErklärenFragen beantworten, Briefe und Nachrichten erklären. Nichts verlässt das Gespräch.
  2. 1ErinnernTermine merken und erinnern. Das ist die Voreinstellung.
  3. 2MitteilenEine Nachricht an jemanden aus eurer Liste, nur wenn deine Mutter es bestätigt.
  4. 3HandelnEtwas nach außen tun, nur wenn deine Mutter bestätigt und du freigibst.

Nachrichten, Mails und fotografierte Briefe sind fremder Inhalt. Beistand fasst sie erst ohne Werkzeuge zusammen und arbeitet dann nur mit der Zusammenfassung. So kann ein Betrüger ihm keine Anweisungen unterschieben.

Für dich ist es ein kurzer Blick am Abend.

Sonntag, 22. März

Liebe Familie,

eine ruhige Woche. Erika hat am Dienstag einen Brief der Krankenkasse geklärt, am Mittwoch eine Betrugsnachricht gemeldet und nicht darauf reagiert. Donnerstag war sie bei Dr. Weber. Jeden Morgen hat sie geantwortet.
Bis nächsten Sonntag, Beistand
  1. Einrichtung in 10 Minuten

    Name, Kontakte, Uhrzeit für den Check-in, fertig. Deine Mutter bekommt einen Link.

  2. Täglicher Status

    Hat sie heute geantwortet, gab es etwas Wichtiges, gibt es etwas freizugeben.

  3. Sonntagsbrief

    Einmal die Woche eine kurze Zusammenfassung per Mail, so viel, wie deine Mutter teilen möchte.

  4. Freigaben

    Wenn Beistand etwas nach außen tun soll, liegt es bei dir im Postfach. Ein Tipp: ja oder nein.

Ein Preis, ein Elternteil.

29 € im Monat. Die ersten 30 Tage kostenlos, monatlich kündbar.

Darin ist alles: Beistand für einen Elternteil über Telegram oder als Web-Chat im Browser. Briefe erklären, Betrug prüfen, Erinnerungen, die Postfach-Zusammenfassung und der tägliche Check-in. Dazu das Familien-Dashboard mit Status, Freigaben, Protokoll und Sonntagsbrief. Ein zweiter Elternteil ist ein zweites Abo.

Kostenlos starten

Was Familien uns fragen

Geht das auch über WhatsApp?
Zum Start läuft Beistand über Telegram oder als Web-Chat im Browser, ohne Installation. WhatsApp ist über eine Brücke möglich, die wir für dich einrichten. Sprich uns an.
Wo liegen die Daten, und wer liest mit?
Auf Servern in der EU. Gespräche sieht nur deine Mutter, und du siehst so viel, wie sie in den Einstellungen freigibt. Das Postfach wird nur gelesen, nie gesendet, die Zugangsdaten liegen verschlüsselt. Nichts wird für Werbung ausgewertet oder weitergegeben.
Was, wenn Mama nicht antwortet?
Beistand fragt am Morgen einmal nach. Kommt nach zwei Stunden keine Antwort, fragt er noch einmal. Nach vier Stunden bekommen die Notfallkontakte eine Mail. Mehr nicht, er ruft niemanden an.
Ersetzt es den Hausnotruf?
Nein. Beistand ist ein Helfer für Alltag und Post, kein Notfallsystem. Bei einem Sturz oder medizinischen Notfall hilft nur der Hausnotruf oder die 112.
Braucht Mama ein neues Gerät?
Nein. Ein Handy oder Tablet mit Telegram oder einem Browser reicht. Du schickst ihr einen Link, sie tippt darauf, und das Gespräch beginnt.
Kann ich es wieder abschalten?
Ja, jederzeit zum Monatsende, mit einem Klick im Abo-Bereich. Die Daten löschen wir auf Wunsch vollständig.